Hornhaut

Die Hornhaut erfüllt an unserem Körper für gewöhnlich eine wichtige Funktion. Sie macht bestimmte Stellen unseres größten Organs besonders belastbar und schützt dabei das tiefer gelegene Gewebe. Sie ist sehr widerstandsfähig und gehört an einigen Körperstellen einfach dazu. Dennoch können im Hinblick auf ihre Bildung auch Probleme auftreten. Bei gesunden Menschen sind diese oft eher kosmetischer Natur. Bei Diabetes-Erkrankten oder Menschen mit Durchblutungsstörungen dagegen kann ein Problem mit der Hornhaut unter Umständen zu weiteren Folgeerkrankungen führen.

Welche Probleme treten im Zusammenhang mit der Hornhaut auf?

Langes Stehen begünstigt die Entwicklung von Hornhaut

Langes Stehen begünstigt die Entwicklung von Hornhaut

Langes Stehen, zu enges oder zu kleines Schuhwerk oder auch harte Arbeit begünstigen die Bildung von Schwielen und verdickten Hautpartien bis hin zu Hühneraugen. Diese nennt man Hornhaut. Kommen noch eine schlechte Durchblutung und eine mangelhafte Feuchtigkeitszufuhr hinzu, kann es im Zusammenhang mit diesen Hautpartien zu unangenehmen Folgen kommen. Darunter fallen sowohl Schrunden als auch Risse oder gar Infektionen, die unangenehme Behandlungen nach sich ziehen können. Vor allem bei Risikopatienten, also Diabetikern oder Menschen mit Durchblutungsstörungen, können bereits kleine Probleme mit der Hornhaut zu schmerzhaften Folgeerkrankungen führen. So können sich an verletzten oder schlecht abheilenden Stellen leicht Infektionen bilden, die anschließend ärztlich behandelt werden müssen. Doch auch gesunde Menschen können in Verbindung mit den robusten Hautpartien unangenehme Erfahrungen machen. Dies trifft vor allem dann zu, wenn sie den ungeliebten Stellen mit Scheren oder Hobeln zu Leibe rücken wollen. Hiervon ist tunlichst abzuraten, da man sich dabei leicht selbst verletzen kann und zudem die betroffenen Stellen noch intensiver nachwachsen.

Was kann man gegen überschüssige Hornhaut tun?

Für eine dauerhafte Lösung sollte auf das falsche Schuhwerk verzichtet werden. Die Problemzonen können zusätzlich durch bestimmte Mittel behandelt werden. Hier eignet sich beispielsweise eine Creme aus Hirschtalg, die nicht nur der Neubildung von Hornhaut vorbeugt, sondern auch bei rissigen und wunden Hautstellen Linderung verschaffen kann. Bei einer extremen Hornhautbildung kann eine chemische Therapie helfen, bei der nach und nach die einzelnen Hautschichten abgetragen werden. Für gewöhnlich helfen aber auch schon fetthaltige Fußcremes und regelmäßige Fußbäder sehr gut. Auch der herkömmliche Bimsstein oder salicylsäurehaltige Produkte wirken der Bildung von Hornhaut entgegen. Sanfte Hornhautlöser oder Salben, auf der Basis von Wildrosenöl bzw. von Aloe vera, bieten sich als alternativ ebenfalls an. Bei Bedarf kann aber auch ein Fußpfleger unter Einsatz von Hornhauthobeln, Skalpellen und Fräsern helfen, die lästige Hornhaut zu bekämpfen.

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